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Archiv der Kategorie ‘Zitat‘

http://www.welt.de/finanzen: Die schlimmsten Fehler bei der Online-Bewerbung

Dienstag, den 22. Dezember 2009

Logo: © http://www.welt.de/finanzen

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Einen lesenswerten Artikel über die “schlimmsten Fehler bei der Online-Bewerbung” verrät Ihnen Welt.de. Da ich erst kürzlich über die Notwendigkeit von Online-Jobbörsen und Online-Bewerbungen geschrieben habe, passt dieser Artikel gut in die kleine Online-Reihe:

http://www.welt.de/finanzen/nutzwert/article3935742/Die-schlimmsten-Fehler-bei-der-Online-Bewerbung.html

Online-Bewerbung wird immer wichtiger

Freitag, den 18. Dezember 2009

Logo: © StepStone / http://www.stepstone.de

 Logo: © StepStone / http://www.stepstone.de

Viele hinken noch hinterher: Die Technik ermöglicht und erzwingt damit neue Standards bei Bewerbungen. Wer meint, es würde reichen, eine Bewerbungsmappe per Post zu verschicken, der liegt falsch. Laut StepStone “haben postalische Bewerbungen ausgedient” (vgl. http://www.stepstone.de/home_fs.cfm?contentpage=http%3A//www.stepstone.de/content/de/de/Bewerbung_Karriere/Bewerbungstipps/b2c-bewerbung-im-wandel.cfm%3Fcid%3DAllg_NL_200912).

Das hat auch Auswirkungen auf die Bewerberinnen und Bewerber, immerhin 68 % bewerben sich mittlerweile online (siehe auch http://www.jobcoach.stroever.net/2009/10/30/heise-bedeutung-der-online-jobboersen-waechst)!

Doch wie man sich am besten online, also per Email oder per Online-Bewerbungsformular der Firmenwebseite, bewirbt, können Sie auf der StepStone-Seite sich als Audio-Beitrag bequem anhören:

http://www.stepstone.de/home_fs.cfm?contentpage=http%3A//www.stepstone.de/content/de/de/Bewerbung_Karriere/Bewerbungstipps/b2c-bewerbung-im-wandel.cfm%3Fcid%3DAllg_NL_200912

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Kopfnoten - Des einen Segen, des anderen Fluch?

Sonntag, den 13. Dezember 2009

Kopfnoten werden sehr kontrovers diskutiert. Die einen sind überzeugt davon, dass Noten über das Arbeits- und Sozialverhalten helfen, ein realistischeres Bild über Schüler zu erhalten, während andere klagen:

“Wenn im Abschlusszeugnis die Note befriedigend im Arbeitsverhalten auftaucht, bedeutet das null Chance auf einen Job” (siehe: http://bildungsklick.de/a/71350/kopfnoten-klare-rueckmeldung-oder-druckmittel)

Solange es (wieder) Kopfnoten  gibt, müssen sich Schülerinnen und Schüler doppelt anstrengen, um ihre Bewerber-Situation nicht zu gefährden. - Dumm nur, wenn es z. B. Konflikte mit Lehrerinnen bzw. Lehrern gibt, wo Schüler im Nachteil sind. Schnell werden aus kritischen Schülern störende Schüler. Entsprechend (schlecht) sehen dann die Kopfnoten aus. Ob das gerecht ist?

Die Kirchen haben haben offenbar eine ganz klare Meinung dazu, sie lehnen Kopfnoten ab. Aber auch viele Pädagogen und andere Experten kritisieren Kopfnoten, da sie nicht aus pädagogischen Motiven heraus eingeführt wurden, sondern scheinbar nur  aus wirtschaftlichen Gründen. Es bleibt unklar, was Kopfnoten eigentlich sein sollen und wie man zu den Noten kommt. Was der eine Lehrer als sehr gut einstuft, wird die andere Lehrerin als befriedigend ansehen.

Und schließlich noch das Irreführende: Wenn Schüler z. B. für ihr Verhalten ein “befriedigend” bekommen, meinen sie oft, dass es tatsächlich in Ordnung sei, denn ein “befriedigend” klingt doch nach solidem Mittelmaß. Doch da es dann nur insgesamt vier Noten-Abstufungen gibt, ist das “befriedigend” eher schlecht einzustufen. Denn von insgesamt vier Notenmöglichkeiten nur das Drittbeste zu erreichen, ist nicht wirklich schön. Wird hier also auch noch Etikettenschwindel betrieben?

Machen Sie sich ein eigenes Bild zu diesem Thema:

Weitere Nachrichten und Standpunkte zu den umstrittenen Kopfnoten gibt es u. a. hier:

http://www.prcenter.de/Kinderstube-Knigge-Kopfnoten-Sind-das-Arbeits-und-Sozialverhalten-wichtiger-als-Zeugnisse-.23945.html

http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/174256

http://www.formelausbildung.de/pdf/HalternerZeitung_24.09.2008.pdf

http://www.ksta.de/html/artikel/1143027840465.shtml

http://bildungsklick.de/pm/62248/gew-fordert-komplette-streichung-der-kopfnoten

http://www.wdr.de/themen/wissen/bildung/schule/kopfnoten/080620.jhtml

http://www.lsvnrw.de/publikationen/archiv_der_lsv_nrw/ldk_archiv/91_ldk/r1_kopfnoten_abschaffen

http://bildungsklick.de/topic/kopfnoten

http://www.online-artikel.de/article/kinderstube-knigge-kopfnoten-7133-1.html

http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Erziehung/Kopfnoten/Positive_Kopfnoten/index.html

http://www.scenario4u.de/index.php?cmd=article&aid=1216

http://www.focus.de/schule/schule/bildungspolitik/nrw-anzahl-der-kopfnoten-wird-gesenkt_aid_335307.html

http://schulpaedagogik.blogspot.com/2008/01/das-kopfnoten-dilemma-in-nrw.html

http://schulpaedagogik.blogspot.com/2008/01/das-kopfnoten-dilemma-teil-2.html

http://www.wdr.de/themen/politik/nrw04/landtag_2008/080528.jhtml

http://www.schwerin-city.de/information/ihk-einfuehrung-kopfnoten-503.html

http://eltern.t-online.de/sozialverhalten-kopfnoten-werden-kontrovers-diskutiert/id_17507544/index

http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Presse/Meldungen/PM_2008/pm_05_11_2008.html

http://www.zeit.de/online/2008/04/Kopfnoten

http://www.ratgeberrecht.eu/arbeitsr-aktuell/arbeitsrecht-kopfnoten.html

http://www.anwalt.de/rechtstipps/aktuelle-rechtstipps-zur-anfechtung-von-kopfnoten-und-zum-widerspruch-gegen-zeugnisse-in-nrw_003018.html

http://www.vnr.de/b2c/familie/kinder/wie-ihr-kind-gute-kopfnoten-erzielt.html

http://www.jurablogs.com/de/beschwerdeflut-gegen-kopfnoten

http://www.westfaelische-nachrichten.de/service/klasse_wn/schuelertexte/972040_Kopfnoten_Eigentlich_eine_gute_Sache.html

http://wordpress.blokey.de/2006/09/07/sommerliche-kopfnoten-oder-zuruck-in-die-vergangenheit

http://www.elternforen.com/thema33683.htm

http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&dig=2007/06/18/a0019

http://www.derwesten.de/staedte/schmallenberg/Schlechte-Noten-fuer-Kopfnoten-id887377.html

 http://de.indymedia.org/2007/12/203335.shtml

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Heise: “Bedeutung der Online-Jobbörsen wächst”

Freitag, den 30. Oktober 2009

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Logo: © http://www.heise.de/jobs

Gestern schickte mir mein “Agent“  ;-)   diesen interessanten Link http://www.heise.de/jobs/meldung/Bedeutung-der-Online-Jobboersen-waechst-839190.html zu.

 

Ein lesenswerter Artikel über die zunehmende Bedeutung der virtuellen Jobbörsen zeigt, dass die traditionellen Medien - insbesondere die Wochenendausgaben der Zeitungen - in den letzten Jahren entsprechend an Bedeutung eingebüßt haben.  Der Vorteil liegt dabei oft auf der Hand: Während sich der (arbeitssuchende oder lediglich interessierte) Zeitungsleser einmal in der Woche eine Zeitung kaufen muss, um an Stellenangebote zu kommen, werden den findigen Job-Suchern täglich mehrere Gratis-Emails zugeschickt mit neuen Jobangeboten.

 

Dazu muss sich der Jobsuchende nur bei einem x-beliebigen Anbieter online anmelden (Passwort und Benutzername eingeben), seine Daten (je nachdem, wieviel man von sich preisgeben möchte) eingeben, und damit ein Bewerber-Profil erstellen und schließlich seine Emailadresse nennen.

 

Somit steht dem bislang und größtenteils kostenlosen Joblettern nichts mehr im Weg. Im Übrigen kann man dies auch - trotz eines Jobs - einfach weiterlaufen lassen. Folglich ist der einstige Bewerber ständig und gut über neue Stellenmöglichkeiten in seinem Berufsfeld informiert und kennt seinen “Marktwert” etwas genauer. Ein weiterer Vorteil liegt auch darin, dass der “virtuelle Bewerber” einfach den Umkreis (in km oder das jeweilige Bundesland bzw. bundesweit oder gar international) und die Art (von Praktikum, Aushilfe, Nebenjob bis Fulltimejob) anklicken oder eingeben kann, um ganz gezielt an neue Stellenangebote heranzukommen.

 

Nicht nur die Bitkom, sondern der gesunde Menschenverstand gebietet natürlich, sich gleichzeitig auch woanders umzuschauen, sprich, mehrere virtuelle Jobbörsen zu nutzen. Dass es natürlich auch mal zu Pannen kommen kann, darüber berichtete ich bereits am 27. Januar dieses Jahres. Aber andererseits werden wir zurzeit von Datenskandalen geradezu zugeschüttet.

Einige Beispiele gefällig? - Bitteschön:

 

Datenskandal bei der Arbeitsagentur - Durchleuchtete Erwerbslose” (30.10.2009)
http://www.taz.de/1/politik/schwerpunkt-ueberwachung/artikel/1/durchleuchtete-erwerbslose

 

Datenskandal - Daimler testete Blut seiner Bewerber” (28.10.2009)
http://www.news.de/wirtschaft/855030452/daimler-testete-blut-seiner-bewerber/1

 

Postbank / “Datenskandal Spitze des Eisbergs - Banken nutzen Kontodaten zum Verkauf von Versicherungen” (28.10.2009)
http://www.ftd.de/unternehmen/versicherungen/:datenskandal-spitze-des-eisbergs-banken-nutzen-kontodaten-zum-verkauf-von-versicherungen/50029403.html

 

VZ-Netzwerke finden Daten-Skandal-Verursacher” (18.10.2009)
http://www.onlinekosten.de/news/artikel/36457/0/VZ-Netzwerke-finden-Daten-Skandal-Verursacher

 

Kundendetails - Datenskandal bei Finanzdienstleister AWD” (16.10.2009)
http://www.focus.de/finanzen/news/kundendetails-datenskandal-bei-finanzdienstleister-awd_aid_445241.html

 

Datenskandal bei Kabel Deutschland” (29.03.2009)
http://www.netzpolitik.org/2009/datenskandal-bei-kabel-deutschland

 

Deutsche Bahn - Mehdorn verschweigt weiteren Daten-Skandal” (03.02.2009)
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/386/457048/text

 

Deutsche Telekom  Datenskandal: Händler sollen alle Telekom-Daten löschen” (17.01.2009)
http://www.wiwo.de/unternehmen-maerkte/datenskandal-haendler-sollen-alle-telekom-daten-loeschen-384066

 

Neuer Datenskandal bei Lidl” (Videodatum ?)
http://www3.ndr.de/sendungen/zapp/media/zapp3242.html

 

LBB / “Hungrige Kurierfahrer verursachten Datenskandal” (19.12.2008)
http://www.tagesschau.de/inland/datenskandal104.html

 

Berliner Landesbank - Neuer Datenskandal schockiert Experten” (13.12.2008)
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,596227,00.html

 

Datenskandal: 21 Millionen Kontonummern geklaut” (08.12.2008)
http://www.silicon.de/cio/wirtschaft-politik/0,39038992,39199988,00/datenskandal+21+millionen+kontonummern+geklaut.htm

 

Spitzelaffäre bei der Telekom” (25.10.2008)
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,586516,00.html

u. s. w.

 

Klar, dass es keine absolute Sicherheit gibt, auch nicht im Datenschutz. Aber das heißt natürlich nicht, dass jede Bewerbung bzw.gleich  alle Bewerberdaten in falsche Hände geraten müssen. Nun denn, sollen die Datenjäger doch im Datensumpf versinken! ;-)

 

Silvio Ströver

Ausbildung zum Fischwirt

Sonntag, den 25. Oktober 2009

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Hakon Mielche war der Autor eines Kinderbuches, in dem ein kleiner Junge zu Wort kommt, der von seinen Erlebnissen auf einem Fischerboot zu berichten weiß. Schließlich beschließt der Junge für sich, dass auch er eines Tages Fischer werden will.

 

Zwar ist das Kinderbuch bereits einige Jahrzehnte alt, doch der Beruf des “Fischers” - 1972 wurde die beiden Berufe Fischzüchter und Fischer zum Fischwirt zusammengefasst - fasziniert noch immer den (überwiegend männlichen) Nachwuchs. Es handelt sich dabei um einen Beruf, der Einiges abverlangt.

Täglich fährt man raus bei Wind und Wetter, trägt oft schweres Ölzeug und rackert sich ab, ständig auf der Suche nach dem Fang des Tages. Sind die Netze (mehr oder weniger) voll, kehrt man müde - und hoffentlich zufrieden - zurück, um den Fang zu verarbeiten, zu verkaufen und dann am nächsten Tag wieder auszufahren…

Wer nicht vor harter Arbeit zurückschreckt, nicht wasserscheu ist und mit Fischen arbeiten mag, sollte sich gut über Ausbildungsmöglichkeiten in diesem Bereich informieren.

Es gibt - wie soll es auch anders sein - auch zu diesem Ausbildungsberuf des Fischwirtes reichlich Informationen. Daher angel ich Ihnen einige wichtige Infos heraus:

 

Der Fischwirt bzw. die Fischwirtin…

  • … arbeitet in den Schwerpunkten Fischhaltung und Fischzucht, Seen- und Flussfischerei oder kleine Hochsee- und  Küstenfischerei
  • .. kennt die verschiedenen Gewässer und die darin lebenden Tiere und Pflanzen
  • … fängt Fisch und kann diesen zerlegen, konservieren und vermarkten

Quelle: http://www.bildungsserveragrar.de/ausbildung/berufe/fischwirtin

 

Umfassend kann man sich natürlich auch auf der Webseite der Bundesagentur über den  Beruf informieren:

http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/start?dest=profession&prof-id=13631

Dort erfährt man beispielsweise, welche Kompetenzen während der dreijährigen (landwirtschaftlichen) Ausbildung und welche Kompetenzen darüber hinaus in der Berufspraxis erworben werden:

 

Kernkompetenzen, die man während der Ausbildung erwirbt:

  • Fischverarbeitung, Fischwarenherstellung

  • Fischvermarktung

  • Fischwirtschaft, Fischzucht

Weitere Kompetenzen, die für die Ausübung dieses Berufs bedeutsam sein können:

  • Besatzfische einbringen

  • Gewässerbewirtschaftung und Hegemaßnahmen

  • Gewässerschutz

  • Kleine Hochseefischerei

  • Küstenfischerei

  • Netzemachen

  • Seen- und Flussfischerei

  • Teichwirtschaft

  • Tiere füttern

  • Verkauf

  • Wartung, Reparatur, Instandhaltung

Quelle: http://infobub.arbeitsagentur.de/berufe/berufId.do?_pgnt_pn=0&_pgnt_act=goToAnyPage&_pgnt_id=resultShort&status=P

Wichtig sind aber nicht nur körperliche Fitness und Fachwissen, sondern auch noch folgendes:

“‘Mal steht der Fischwirt beim Fisch und befasst sich mit dem Tier, fünf Minuten später steht er im Verkaufsraum und verhandelt über eine Fischladung oder berät eine Kundin. Das kann man nur, wenn man umfassenden Spaß an der Sache hat”. ‘

So der Ausbilder Dr. Klinger in einem Interview mit dem WDR (Quelle: http://www.wdr-lehrstellenaktion.de/radio/lehrstellen/programm/2005/fischwirt.phtml)

Die Fischerei ist ein sehr altes Gewerbe in Deutschland, ca. 45.000 Menschen sind in der Fischerei tätig, so das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) auf dieser Webseite: http://www.bmelv.de/cln_102/DE/Landwirtschaft/Tier/Fischerei/fischerei_node.html

Dort  erfahren wir auch gleich von einem (relativ neuem) Portal, das jeder angehender Fischwirt kennen sollte:

http://www.portal-fischerei.de

Auf dieser Webseite gibt es wichtige Informationen z. B. zur Fischereiflotte, zur Vermarktung und Verarbeitung, aus der Forschung, über Fanggebieten oder zu Veranstaltungen.

Und da Deutschland mit seinen 16 Bundesländern viele unterschiedliche Bestimmungen und Besonderheiten zur Fischerei-Ausbildung bzw. jeweils unterschiedliche Ansprechpartner und Behörden vorzuweisen hat, ist gerade die Rubrik “Bundesländer” sehr wichtig, um sich gezielt zu informieren.

Denn immerhin ist es etwas anderes, in Oberbayern eine Ausbildung zum Fischer zu machen als beispielsweise in Sachsen.

“Ein Herz für Tiere” fasst - aus meiner Sicht - gut zusammen, was einen Fischwirt auszeichnet.  Neben den Sonnenseiten gibt es natürlich auch gewisse Schattenseiten in dem Beruf, die “Ein Herz für Tiere” wie folgt beschreibt:

“Ein Seefischer muss täglich hinaus, auch wenn es nass und kalt ist. Auf lange Sommerurlaube wird er verzichten müssen und große Reichtümer kann er kaum mit der Fischerei allein erwirtschaften. Man muss schon sehr fleißig sein oder einen sehr großen Betrieb haben, um allein vom Fischverkauf leben zu können.”

Quelle: http://www.herz-fuer-tiere.de/info/tierische-berufe/fischwirt.html

Auch hier werden noch einmal unten auf der Seite wichtige Adressen für die Fischerei-Azubis aufgelistet (inklusive der Schweiz und Österreich).

Der Deutschlandfunk berichtete bereits 2004, dass sich die berufliche Situation für Fischer nicht unbedingt verbessert habe:

“Wegen der Überfischung von Nord- und Ostsee sind zwar die Liegezeiten in den vergangenen Jahren verlängert worden. Hinzu kommt, dass die Preise für Fisch und anderes Meeresgetier - etwa Krabben - niedriger sind als in den Vorjahren. Zusätzlich steigen die Auflagen an die
Ausrüstung an Bord. Das aber schreckt die jungen Leute nicht ab. Meistens ist es die Familientradition, die sie in die Fußstapfen ihrer Eltern treten lässt.”

Quelle: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/umwelt/298552

Aktuell hat die EU die Fangquoten gesenkt (vgl. http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article1237608/Fischer-geschockt-ueber-erneute-Fangquotensenkung-fuer-Hering.html), und längst ist klar, dass der Wettbewerb stetig zunimmt. Inzwischen soll es nur noch 3700 Seefischer in Deutschland geben. Klaus Pinkis, ein solcher Seefischer, antwortet auf die Frage, ob man denn mit 200 kg Fisch am Tagnoch leben könne wie folgt: ‘”Uns geht es gut, aber es gibt andere, viele sogar, die klappern mit den Zähnen und kratzen an Hartz IV.”‘

(Quelle: http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,569682,00.html)

Alternativen zum Fischwirt ist der Beruf des Fischer(ei)-Helfers (vgl. http://www.jumpforward.de/BKZ_022/Fischer_.html bzw. die Sucheingabe auf der Webseite der Bundesagentur für Arbeit: Sucheingabe:  ‘ Fischwirt*) oder auch die nautischen Berufe (vgl. http://www.hafenkarriere.de/tiki-index.php?page=Fischwirt) bzw. Sie nutzen die Möglichkeit, sich fortzubilden (Meister-Prüfung ablegen oder ein Studium im Bereich der Biologie etc.).

Hier finden Sie die Verordnung über die Berufsausbildung zum Fischwirt: http://bundesrecht.juris.de/fischwiausbv/index.html

Und können  sich unter anderen hier um eine Ausbildungsstelle bewerben  (es handelt sich hierbei nur um einen kleinen Auszug, es gibt noch viele, weitere Recherche-Möglichkeiten):

http://www.kimeta.de/kiSearch_Guest.aspx

http://www.icjobs.de/index.php?action=stellenangebote_stellenanzeigen&e=Fischwirt

http://www.letitshine.de/Jobs/Jobsuche-Fischwirt

http://www.jobpiraten.com/Stellenangebote_Fischwirt_DE?PHPSESSID=6cca093e37dafc20d64f352c5dd1031b

http://www.jobrapido.de/?w=ausbildungsplatz%20fischwirt&l=

http://www.backinjob.de/lehrstellen/berufe/342/Ausbildung-Fischwirt-in—Kleine-Hochsee–und-Kuestenfischerei.html

http://www.jumpforward.de/Ausbildungsangebote/Ausbildung-Fischwirt/Ausbildungsstellen-Fischwirt

(Wichtig: Das Stellenangebot wechselt beinhahe täglich, daher mehrmals wöchentlich anklicken!)

Viel Erfolg bei der Ausbildungsplatz-Suche,

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

 

Lese-Tipp:

 

Azubi: Fischwirt

Um die Wette angeln?

http://www.azubi-magazin.com/2007/06/11/fischwirt

 

 

Focus Karriere:

Krabbenfischer - Mit Hightech auf Krebsfang

Es ist ein schlechtbezahlter Knochenjob mit obendrein unsicherer Zukunft. Trotzdem ist Kapitän Gerold Conradi Krabbenfischer mit Leib und Seele.

http://www.focus.de/karriere/perspektiven/berufe/krabbenfischer-mit-hightech-auf-krebsfang_aid_318745.html

 

 

LänderReport
Montag bis Freitag • 13:05

 

 
27.7.2004
Vom Fischer un sin Boot
Eine Familiensaga der Fischerei in MV
Von Eberhard Schade

 

 

 

http://www.dradio.de/dlr/sendungen/laenderreport/287591

 

RP-Online.de:

Wie werde ich Fischwirt?

http://www.rp-online.de/public/article/beruf/wie_werde_ich/442303/Wie-werde-ich-Fischwirt.html

 

Science Ticker Umwelt:
Meeresbewohner folgen dem Klima

http://umwelt.scienceticker.info/2009/02/13/meeresbewohner-folgen-dem-klima