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Jobcoach Ströver » Vorstellungsgespräch

Archiv der Kategorie ‘Vorstellungsgespräch‘

Neue Lernbörse

Mittwoch, den 30. Juni 2010

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Logo: © http://www.arbeitsagentur.de

Aufgepasst! Es gibt inzwischen eine neue Lernbörse von der Bundesagentur für Arbeit. Diese Lernbörse umfasst folgende Rubriken:

(Quelle: https://lernboerse.arbeitsagentur.de)

Viel Erfolg beim Lernen!

Silvio Ströver

Azubitage sind alle Tage!

Dienstag, den 11. Mai 2010

Eine hervorragende Webseite für junge Leute, die bald zur Schule sagen können: “Ich habe fertig!” Diese Seite mit aktuellen Informationen und Messeterminen sollten Sie sich einfach mal anschauen:

Logo: © http://azubitage.de

Logo: © http://azubitage.de

http://azubitage.de

Hier finden Sie beispielsweise Tipps rund um die Ausbildung oder Bewerbung:

http://azubitage.de/cms/servlet/Query?node=3651&language=1

Und hier gibt es beispielsweise eine Ausbildungsplatzbörse:

http://azubitage.de/cms/servlet/Query?node=1935&language=1

…und hier eine weitere Ausbildungsplatzbörse, aber eine ganz spezielle “Mintbörse” - Neugierig geworden? Dann auf den folgenden Link klicken:

http://azubitage.de/cms/servlet/Query?node=1935&language=1&url=http://azubitage.de/cms/localstyles/bourse/system/api.jsp?ex_ql=0%2526ex_nid=1935%2526ex_fid=0%2526ex_lc=1%2526ex_mint=true

Aber nicht jede(r) sucht einen Ausbildungsplatz, daher gibt es auch eine Studienplatzbörse im Angebot:

http://azubitage.de/cms/servlet/Query?node=1933&language=1

Viel Spaß - und vor allen Dingen: Erfolg!

Gruß,

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Der Zwang in der (Berufswahl-) Freiheit und ihre Folgen

Mittwoch, den 28. April 2010

Man mag meinen, dass Freiheit doch ganz wunderbar sei! Natürlich genießen wir die Freiheit in unserem Leben, wo sie uns zu bereichern scheint. Doch nicht immer und überall kommen Menschen damit zurecht, ihr Leben selbst zu gestalten, zumal sie dann dafür geradestehen müssen, wenn etwas “daneben” geht. So gab es im mittelalterlichen Feudalismus beispielsweise keine Berufswahlfreiheit, denn der gesellschaftliche Stand, in dem der Einzelne hineingeboren wurde, bestimmte das weitere, auch berufliche Leben. So blieb dem Sohn eines Bauern nicht viel übrig, als in die (beruflichen) Fußstapfen seines Vaters zu treten. Dafür konnte er wenigstens (im christlichen Mittelalter) Gott die Schuld in die Schuhe schieben, wenn das Leben unglücklich verlief. Und heute?

Heute liegt es prinzipiell an jedem Einzelnen, etwas aus seinem Leben zu machen. “Vom Tellerwäscher zum Millionär!” Wer schon früh viel zu leisten vermag, erhöht seine Chance, auch die Karriereleiter steil nach oben zu erklimmen.

Doch was passiert mit den vielen jungen Menschen, die kein Einser-Abitur schaffen oder das Studium abbrechen? Was geht in Schülern vor, die ohne Schulabschluss die Schule verlassen (müssen)?

In diesem Kontext beschreibt Reiner Preul ganz treffend:

‘Prinzipiell ist jede gesellschaftliche Position für jeden erreichbar: durch den Erwerb entsprechender Qualifikationen und durch etwas Fortune. Der Satz des Paulus “Ein jeder bleibe in dem Stand, in dem er berufen wurde” (1. Kor. 7, 20 nach der Züricher Bibel) ist obsolet geworden. Jeder ist, was seine soziale Lebensplanung, seine Karriere, betrifft, seines Glückes Schmied, und es wird ihm zugemutet, das zu sein. Diese Vorstellung führt beim Heranwachsenden zunächst zur Produktion von Wunschträumen. Dann stellt sich die Aufgabe, die tatsächlich vorhandenen Talente und Kräfte zu erkennen und diese Erkenntnis mit den Wunschvorstellungen zu vermitteln, wobei diese in der Regel korrigiert und auf das tatsächlich realisierbare Maß zurückgeschnitten werden müssen. (…) Ich kann nur etwas, weil ich mir etwas zutraue, und ich traue mir nur etwas zu, weil ich nachgewiesenerweise etwas kann. Das impliziert dann die weitere Aufgabe, die Fähigkeiten (…) auszubilden. So erfolgsversprechend und sinnvoll diese Strategie zu sein scheint, man beschreitet damit doch einen Weg voller Klippen und Unwägbarkeiten. Schon die Notwendigkeit der innerpsychischen Reduktion von Zielphantasien ist für viele mit herben Enttäuschungserfahrungen verbunden (…). Man fühlt sich dann entweder als Versager oder als Opfer, und beides ist gleichermaßen frustrierend. Die narzisstische Kränkung wird verschärft, wenn zur eigenen Verunsicherung die der enttäuschten Eltern hinzutritt: Was soll aus ihm/aus ihr bloß werden?’

Quelle: PREUL: 2003, S. 39-40

Reiner Preul (Praktische Theologie), schlussfolgert in seinem eben zitierten Buch “So wahr mir Gott helfe! Religion in der modernen Gesellschaft“, dass sich Kirche verstärkt um die besagte Kränkungen, um “Midlifekrisen” und Frustrationen von betroffenen Menschen kümmern muss.

 

Bezogen auf die Pädagogik heißt das, dass dort geholfen werden muss, wo Menschen Misserfolge zu verkraften haben, wo sie spüren, dass sie nicht mithalten konnten wie vielleicht andere. Kompensation heißt hier das Stichwort, das Preul nennt. Ein Begriff, der die gesellschaftliche Verantwortung in der heutigen “Leistungsgesellschaft” gut verdeutlicht.

Buch-Tipp:

Reiner Preul: So wahr mir Gott helfe! Religion in der modernen Gesellschaft. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2003.

ISBN 3-534-14303-5

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Die Karrierebibel empfiehlt diverse Webseiten und Weblogs von Bewerbungsprofis!

Mittwoch, den 7. April 2010

Logo: © http://karrierebibel.de/

 Logo: © http://karrierebibel.de

Die Karrierebibel listet auf der folgenden Seite viele Webseiten und Blogs auf, die sich mehr oder weniger um die Begriffe “Bewerbung”, “Karriere”, “Job”, “Beratung”, “Coaching”, “Stellen”, “Business”, “Beruf”, “Arbeit” etc. ranken.

Es gibt inzwischen reichlichen, virtuellen Lesestoff, der nur darauf wartet, entsprechend  genutzt zu werden:

http://karrierebibel.de/lesestoff

Viel Spaß beim Stöbern,

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

AIDA - Die Traumbewerbung

Dienstag, den 30. März 2010

A = attention (Aufmerksamkeit für Ihre Bewerbung erzeugen)

I = interest (Interesse an Ihrer Person wecken)

D = desire (Wunsch, den Bewerber kennenzulernen)

A = action (Handeln und den Bewerber einladen)

Quelle: http://arbeits-abc.de/bewerbungsschreiben

Der letzte Buchstabe steht für das wichtigste Ziel einer jeden Bewerbung: Ein erster Arbeitgeber-Kontakt soll hergestellt werden!

Zunächst gilt es, (überhaupt) Aufmerksamkeit zu erzeugen, dann, soll das Interesse an der Person geweckt werden. Das wird beispielsweise durch einen gut strukturierten Lebenslauf erreicht. Werden die interessantesten Tätigkeiten und Erfahrungen aufgelistet, die für die angestrebte Tätigkeit wichtig sind, schaut der Personaler auch mal ins Anschreiben und liest sich das Ganze noch einmal durch. Anschließend erzeugt dies beim potenziellen Chef oder bei der zukünftigen Chefin den Wunsch, den Bewerber (noch) näher kennenzulernen. Doch dieser Wunsch muss so weit gehen, dass nicht bloß eine obligatorische Internet-Recherche über die Bewerberin bzw. den betreffenden Bewerber gestartet wird, sondern dass man diesen Menschen, der seine Arbeitskraft und sein Können anbietet, auch persönlich kennenlernen möchte. Und da setzt die “Aktion” ein, die wie folgt aussieht, den interessanten Menschen hinter der Bewerbung einzuladen.

Es mag Manches hier banal klingen, jedoch weiß ich, dass besonders junge  und ältere Menschen Mühe haben, sich diese Basics zu verinnerlichen.

Viele mir vorgezeigten Anschreib-Versuche waren unpersönlich bis zum “geht-nicht-mehr”: Weder konkrete Fähigkeiten wurden genannt, noch, wieso sich da jemand um eine Stelle überhaupt bewirbt. Die schwierigste Lektion lautet, auf zusammengewürfelte Satzbausteine, die sich manch vermeintlich pfiffiger Schüler aus dem Internet zusammenkopiert hat, zu verzichten, um ein individuelles Anschreiben zu erarbeiten. Ich kann nur raten, sich die letzten Praktika zu vergegenwärtigen und sich daraus Sätze abzuleiten, die verdeutlichen, was der Bewerber oder die Bewerberin erfolgreich getan, erstellt oder geplant hat. So werden manche Phrasen “ich bin teamfähig, zuverlässig und motiviert” gänzlich überflüssig und die Chancen auf die angestrebte Stelle wächst!

Wiederum andere entschuldigen sich dafür, dass sie sich bewerben. Sie listen detailiert auf, welche Schwächen sie haben oder was sie nicht können. Sie versuchen, über einen “Mitleidsbonus” einsteigen zu können und vergessen völlig, dass Bewerbung tatsächlich das schöne Wörtchen “Werbung” beinhaltet.

Ich sage meinen Schülern auch, dass sie in der Reklame nicht auf die unschönen Eigenschaften eines Produkts hingewiesen werden möchten. Niemand erwartet ernsthaft in einer Hochglanzbroschüre für ein neues Auto der Marke “edel und teuer”, dass es den Rücken krumm macht, die Luft verpestet und nur die Bank bereichert, weil man sich bei ihr hoch verschuldet.

Wer die AIDA ernst nimmt und danach seine Bewerbung konzipiert, kann seinen Traum vielleicht schon bald Wirklichkeit werden lassen!

Viel Erfolg dabei,

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge