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Jobcoach Ströver » Umdenken!

Archiv der Kategorie ‘Umdenken!‘

Neue Lernbörse

Mittwoch, den 30. Juni 2010

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Logo: © http://www.arbeitsagentur.de

Aufgepasst! Es gibt inzwischen eine neue Lernbörse von der Bundesagentur für Arbeit. Diese Lernbörse umfasst folgende Rubriken:

(Quelle: https://lernboerse.arbeitsagentur.de)

Viel Erfolg beim Lernen!

Silvio Ströver

Wer’s glaubt, wird nicht selig!

Dienstag, den 18. Mai 2010

Wir bieten Ihnen einfache Arbeit an, die keine spezielle Fertigkeiten und keine Geldanlagen verlangt. Sie können diese Arbeit mit Ihrer Hauptarbeit vereinbaren. Mit uns können Sie leicht 5000-6000 Euro pro Monat verdienen, dabei brauchen Sie für diese Arbeit 2-3 Stunden pro Tag 1-2 Mal pro Woche.”

Es ist schon haarsträubend, was da alles im virtuellen Briefkasten landet oder in unseriösen Stellenanzeigen veröffentlicht wird.  Aber genauso, wie der mündige Bürger allmählich gelernt hat, Reklame-Einwürfe in seinem realen Briefkasten hin und wieder ungesehen auszusortieren, sollte man auch Emails mit diesem oder ähnlichem Inhalt getrost ignorieren.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Der Zwang in der (Berufswahl-) Freiheit und ihre Folgen

Mittwoch, den 28. April 2010

Man mag meinen, dass Freiheit doch ganz wunderbar sei! Natürlich genießen wir die Freiheit in unserem Leben, wo sie uns zu bereichern scheint. Doch nicht immer und überall kommen Menschen damit zurecht, ihr Leben selbst zu gestalten, zumal sie dann dafür geradestehen müssen, wenn etwas “daneben” geht. So gab es im mittelalterlichen Feudalismus beispielsweise keine Berufswahlfreiheit, denn der gesellschaftliche Stand, in dem der Einzelne hineingeboren wurde, bestimmte das weitere, auch berufliche Leben. So blieb dem Sohn eines Bauern nicht viel übrig, als in die (beruflichen) Fußstapfen seines Vaters zu treten. Dafür konnte er wenigstens (im christlichen Mittelalter) Gott die Schuld in die Schuhe schieben, wenn das Leben unglücklich verlief. Und heute?

Heute liegt es prinzipiell an jedem Einzelnen, etwas aus seinem Leben zu machen. “Vom Tellerwäscher zum Millionär!” Wer schon früh viel zu leisten vermag, erhöht seine Chance, auch die Karriereleiter steil nach oben zu erklimmen.

Doch was passiert mit den vielen jungen Menschen, die kein Einser-Abitur schaffen oder das Studium abbrechen? Was geht in Schülern vor, die ohne Schulabschluss die Schule verlassen (müssen)?

In diesem Kontext beschreibt Reiner Preul ganz treffend:

‘Prinzipiell ist jede gesellschaftliche Position für jeden erreichbar: durch den Erwerb entsprechender Qualifikationen und durch etwas Fortune. Der Satz des Paulus “Ein jeder bleibe in dem Stand, in dem er berufen wurde” (1. Kor. 7, 20 nach der Züricher Bibel) ist obsolet geworden. Jeder ist, was seine soziale Lebensplanung, seine Karriere, betrifft, seines Glückes Schmied, und es wird ihm zugemutet, das zu sein. Diese Vorstellung führt beim Heranwachsenden zunächst zur Produktion von Wunschträumen. Dann stellt sich die Aufgabe, die tatsächlich vorhandenen Talente und Kräfte zu erkennen und diese Erkenntnis mit den Wunschvorstellungen zu vermitteln, wobei diese in der Regel korrigiert und auf das tatsächlich realisierbare Maß zurückgeschnitten werden müssen. (…) Ich kann nur etwas, weil ich mir etwas zutraue, und ich traue mir nur etwas zu, weil ich nachgewiesenerweise etwas kann. Das impliziert dann die weitere Aufgabe, die Fähigkeiten (…) auszubilden. So erfolgsversprechend und sinnvoll diese Strategie zu sein scheint, man beschreitet damit doch einen Weg voller Klippen und Unwägbarkeiten. Schon die Notwendigkeit der innerpsychischen Reduktion von Zielphantasien ist für viele mit herben Enttäuschungserfahrungen verbunden (…). Man fühlt sich dann entweder als Versager oder als Opfer, und beides ist gleichermaßen frustrierend. Die narzisstische Kränkung wird verschärft, wenn zur eigenen Verunsicherung die der enttäuschten Eltern hinzutritt: Was soll aus ihm/aus ihr bloß werden?’

Quelle: PREUL: 2003, S. 39-40

Reiner Preul (Praktische Theologie), schlussfolgert in seinem eben zitierten Buch “So wahr mir Gott helfe! Religion in der modernen Gesellschaft“, dass sich Kirche verstärkt um die besagte Kränkungen, um “Midlifekrisen” und Frustrationen von betroffenen Menschen kümmern muss.

 

Bezogen auf die Pädagogik heißt das, dass dort geholfen werden muss, wo Menschen Misserfolge zu verkraften haben, wo sie spüren, dass sie nicht mithalten konnten wie vielleicht andere. Kompensation heißt hier das Stichwort, das Preul nennt. Ein Begriff, der die gesellschaftliche Verantwortung in der heutigen “Leistungsgesellschaft” gut verdeutlicht.

Buch-Tipp:

Reiner Preul: So wahr mir Gott helfe! Religion in der modernen Gesellschaft. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2003.

ISBN 3-534-14303-5

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Jobcoachblog mit Ökostrom!

Samstag, den 3. April 2010

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 Logo: © http://www.1und1.de

Öko? Logisch! Auch dieses Jobcoachblog läuft ab sofort nur noch mit erneuerbarer Energie, sprich mit Strom aus Windkraft, Wasserkraft oder/und Sonnenenergie! Grün ist nicht nur die “Hoffnung”, sondern auch die Zukunft, daher freut es mich, dass mein Anbieter 1&1 den Strom für meine Weblogs aus regenerativen Quellen schöpft. Ich hoffe, dass das allmählich Schule macht und - irgendwann in naher Zukunft - hoffentlich zur Normalität wird.

Wer sich im grünen Sektor bewerben will, dem empfehle ich auf jeden Fall diesen Link:

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http://www.oekojobs.de

In diesem Sinne grüne Grüße,

Silvio Ströver

Die 10 unbeliebtesten Berufe

Mittwoch, den 31. März 2010

Logo: © http://www.web.deLogo: © http://www.web.de

Laut web.de sind hier die zehn unbeliebtesten Berufe aufgelistet:

Die unbeliebtesten Berufe  
1. Versicherungsvertreter    (45 Prozent)
2. Politiker        (30 Prozent)
3. Fernfahrer        (29 Prozent)
4. Straßenkehrer        (23 Prozent)
5. Landwirt        (22 Prozent)
6. Grundschullehrer        (22 Prozent)
7. Reinigungskraft        (21 Prozent)
8. Bankkaufmann        (15 Prozent)
9. Arzt            (13 Prozent)
10. Journalist        (12 Prozent)

Quelle: http://magazine.web.de/de/themen/beruf/karriere/10151468-Deutschlands-zehn-unbeliebteste-Berufe.html

Interessant vor allen Dingen, dass auch der Bankkaufmann/die Bankkauffrau mit dabei sind. Ob das tatsächlich mit der Finanzkrise zusammenhängt?

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge