Pädagogisches Weblog:http://www.paedblog.de schon seit dem 01.11.2006

Pädagogisches Jobcoachblog: http://www.jobcoach.stroever.net seit dem 01.07.2008

(Mit allen importierten Beiträgen des früheren Berufswahlhilfeblogs vom 21.11.2006 - 01.07.2008)

Pädagogisches Naturpaedblog: http://natur.paedblog.de seit dem 01.07.2008

(Mit allen importierten Beiträgen des früheren Umweltpaednetblogs vom 15.11.2006 - 22.07.2008)

ströver.de: Das Original! Seit dem 16.05.2006

Jobcoach Ströver » Überraschung

Archiv der Kategorie ‘Überraschung‘

Selbsterkundung per Pdf-Datei

Montag, den 1. Februar 2010

Die Bundesagentur für Arbeit bietet eine interessante Pdf-Datei zum Download an.  Gerade Jugendliche brauchen noch viel Unterstützung, sich den richtigen Beruf herauszusuchen. Eine gute Möglichkeit, eigene Stärken und Fähigkeiten mit beruflichen Anforderungen zu vergleichen, besteht darin, auf den folgenden Link zu klicken, sich die Pdf-Datei abzuspeichern und dann - nach dem Ausdruck - mit spitzem Bleistift - auszufüllen:

http://regional.abi.de/Selbsterkundungsprogramm.pdf

Viel Erfolg dabei,

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Was Schulnoten über den Ausbildungserfolg und über den beruflichen Erfolg aussagen

Mittwoch, den 23. Dezember 2009

Heinz Schuler befasst sich in seinem Artikel “Noten und Studien- und Berufserfolg” (in ROST: Handwörterbuch Pädagogische Psychologie, 2001) u. a. mit der Frage, ob Schulnoten geeignet sind, um Studienerfolg, Berufsausbildungserfolg und beruflichen Erfolg zu prognostizieren (vgl. SCHULER in: ROST: 2001, S. 504).

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Abiturnoten (in Deutschland und Österreich) nur mittelmäßig Auskunft über Studienleistungenen geben können (r = 0,46). Die Vailidität der Abiturnoten soll in den 1960ern und 1980ern gleich geblieben sein.

Die Abschlussnoten der Real- und Hauptschulen lagen anfangs auf ähnlichem Niveau, was die Prognose-Aussagekraft anbetraf.  Im Laufe der Zeit sank die prognostische Validität in Bezug auf die berufliche Ausbildung gravierend, sodass in den 1980ern nur noch ein schwacher Wert von r = 0,26 erreicht wurde.

Die Vorhersage des Berufserfolgs lässt sich mithilfe der Schul- und Examensnoten mit einem etwas besseren Wert, r = 0,30, beziffern, wobei hinzugefügt werden muss, dass dieses Ergebnis nur aufgrund der guten Datenlage aus dem englisch-sprachigen Raum möglich wurde, so Schuler (vgl. SCHULER in: ROST: 2001, S. 505).

Während Schulnoten als Indikator für “Lernfähigkeit” “vermutlich brauchbarer” sind (SCHULER in: ROST: 2001, S. 506) können sie hingegen nur einen Teil der berufsbezogenen Erfolgsprognosen begründen (SCHULER in: ROST: 2001, S. 506).

Diese Veröffentlichung aus dem Jahre 2001 ist zwar nicht die aktuellste, doch nehme ich an, dass sich die Datenlage in den letzten Jahren nicht wesentlich verbessert haben dürfte. Insgesamt lese ich eine doch eher geringe Bedeutung der Schul(abschluss)noten für den weiteren (beruflichen) Verlauf eines Schülers heraus, besonders, wenn man sich die sinkende Aussagekraft der Real- und Hauptschulen anschaut.

Für mich als Pädagoge heißt dies zum Einen, dass ich vermutlich weniger auf Abschlussnoten Wert legen darf, wenn ich versuchen würde, zukünftige Ausbildungs- oder Berufserfolge vorherzusagen. Andererseits liegt darin vielleicht eine Chance, einem Schüler mit etwas schlechteren Abschlussnoten Mut machen zu können, dass diese Noten nicht zwangsläufig mit beruflichen Misserfolg gleichzusetzen sind.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Benutzte Literatur:

Heinz Schuler: Noten und Studien- und Berufserfolg. In: Detlef H. Rost (Hrsg.): Handwörterbuch Pädagogische Psychologie. Weinheim: Psychologie Verlags Union, Verlagsgruppe Beltz , 2. überarbeitete und erweiterte Auflage, 2001, S. 501 - 507.

http://www.welt.de/finanzen: Die schlimmsten Fehler bei der Online-Bewerbung

Dienstag, den 22. Dezember 2009

Logo: © http://www.welt.de/finanzen

Logo: © http://www.welt.de/finanzen

Einen lesenswerten Artikel über die “schlimmsten Fehler bei der Online-Bewerbung” verrät Ihnen Welt.de. Da ich erst kürzlich über die Notwendigkeit von Online-Jobbörsen und Online-Bewerbungen geschrieben habe, passt dieser Artikel gut in die kleine Online-Reihe:

http://www.welt.de/finanzen/nutzwert/article3935742/Die-schlimmsten-Fehler-bei-der-Online-Bewerbung.html

Online-Bewerbung wird immer wichtiger

Freitag, den 18. Dezember 2009

Logo: © StepStone / http://www.stepstone.de

 Logo: © StepStone / http://www.stepstone.de

Viele hinken noch hinterher: Die Technik ermöglicht und erzwingt damit neue Standards bei Bewerbungen. Wer meint, es würde reichen, eine Bewerbungsmappe per Post zu verschicken, der liegt falsch. Laut StepStone “haben postalische Bewerbungen ausgedient” (vgl. http://www.stepstone.de/home_fs.cfm?contentpage=http%3A//www.stepstone.de/content/de/de/Bewerbung_Karriere/Bewerbungstipps/b2c-bewerbung-im-wandel.cfm%3Fcid%3DAllg_NL_200912).

Das hat auch Auswirkungen auf die Bewerberinnen und Bewerber, immerhin 68 % bewerben sich mittlerweile online (siehe auch http://www.jobcoach.stroever.net/2009/10/30/heise-bedeutung-der-online-jobboersen-waechst)!

Doch wie man sich am besten online, also per Email oder per Online-Bewerbungsformular der Firmenwebseite, bewirbt, können Sie auf der StepStone-Seite sich als Audio-Beitrag bequem anhören:

http://www.stepstone.de/home_fs.cfm?contentpage=http%3A//www.stepstone.de/content/de/de/Bewerbung_Karriere/Bewerbungstipps/b2c-bewerbung-im-wandel.cfm%3Fcid%3DAllg_NL_200912

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Was einem nicht alles im Vorstellungsgespräch blühen kann!

Samstag, den 5. Dezember 2009

Wenn man es erst einmal geschafft hat, auf eine gutgemachte Bewerbung eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch zu bekommen, ist man gerade als noch unerfahrener Bewerber meistens mehr als aufgeregt und nervös. Unsicherheit und Angst machen sich breit, wie wird bloß das Gespräch laufen? Hat man sich ausreichend vorbereitet? Sind die Personaler nett? Oder werde ich mich im Vorstellungsgespräch nur blamieren?

Fragen über Fragen…

Dass ein Vorstellungsgespräch manchmal recht eigenartige Wendungen nimmt, mag man sicher gehört haben. Häufig wird ein junger Bewerber irritiert, der sich keinen Reim auf die gestellten Fragen machen kann. - Doch es gibt Fälle, die sind einfach skurril! Auf der folgenden Webseite habe ich herrliche Beispiele entdeckt, dass man als Bewerber stets mit Überraschungen rechnen bzw. manchmal ein wenig improvisieren muss!

Doch lesen Sie selbst, einfach nur klasse: ;-)

http://forum.monster.de/n/pfx/forum.aspx?tsn=1&nav=messages&webtag=mstforum09&tid=7

oder

http://forum.monster.de/n/pfx/forum.aspx?tsn=1&nav=messages&webtag=mstforum09&tid=12

Silvio Ströver

P.s.:

Weitere Erfahrungsberichte unter: 

http://forum.monster.de/mstforum09