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Jobcoach Ströver » Teilhabe

Archiv der Kategorie ‘Teilhabe‘

Selbsterkundung per Pdf-Datei

Montag, den 1. Februar 2010

Die Bundesagentur für Arbeit bietet eine interessante Pdf-Datei zum Download an.  Gerade Jugendliche brauchen noch viel Unterstützung, sich den richtigen Beruf herauszusuchen. Eine gute Möglichkeit, eigene Stärken und Fähigkeiten mit beruflichen Anforderungen zu vergleichen, besteht darin, auf den folgenden Link zu klicken, sich die Pdf-Datei abzuspeichern und dann - nach dem Ausdruck - mit spitzem Bleistift - auszufüllen:

http://regional.abi.de/Selbsterkundungsprogramm.pdf

Viel Erfolg dabei,

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Was Schulnoten über den Ausbildungserfolg und über den beruflichen Erfolg aussagen

Mittwoch, den 23. Dezember 2009

Heinz Schuler befasst sich in seinem Artikel “Noten und Studien- und Berufserfolg” (in ROST: Handwörterbuch Pädagogische Psychologie, 2001) u. a. mit der Frage, ob Schulnoten geeignet sind, um Studienerfolg, Berufsausbildungserfolg und beruflichen Erfolg zu prognostizieren (vgl. SCHULER in: ROST: 2001, S. 504).

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Abiturnoten (in Deutschland und Österreich) nur mittelmäßig Auskunft über Studienleistungenen geben können (r = 0,46). Die Vailidität der Abiturnoten soll in den 1960ern und 1980ern gleich geblieben sein.

Die Abschlussnoten der Real- und Hauptschulen lagen anfangs auf ähnlichem Niveau, was die Prognose-Aussagekraft anbetraf.  Im Laufe der Zeit sank die prognostische Validität in Bezug auf die berufliche Ausbildung gravierend, sodass in den 1980ern nur noch ein schwacher Wert von r = 0,26 erreicht wurde.

Die Vorhersage des Berufserfolgs lässt sich mithilfe der Schul- und Examensnoten mit einem etwas besseren Wert, r = 0,30, beziffern, wobei hinzugefügt werden muss, dass dieses Ergebnis nur aufgrund der guten Datenlage aus dem englisch-sprachigen Raum möglich wurde, so Schuler (vgl. SCHULER in: ROST: 2001, S. 505).

Während Schulnoten als Indikator für “Lernfähigkeit” “vermutlich brauchbarer” sind (SCHULER in: ROST: 2001, S. 506) können sie hingegen nur einen Teil der berufsbezogenen Erfolgsprognosen begründen (SCHULER in: ROST: 2001, S. 506).

Diese Veröffentlichung aus dem Jahre 2001 ist zwar nicht die aktuellste, doch nehme ich an, dass sich die Datenlage in den letzten Jahren nicht wesentlich verbessert haben dürfte. Insgesamt lese ich eine doch eher geringe Bedeutung der Schul(abschluss)noten für den weiteren (beruflichen) Verlauf eines Schülers heraus, besonders, wenn man sich die sinkende Aussagekraft der Real- und Hauptschulen anschaut.

Für mich als Pädagoge heißt dies zum Einen, dass ich vermutlich weniger auf Abschlussnoten Wert legen darf, wenn ich versuchen würde, zukünftige Ausbildungs- oder Berufserfolge vorherzusagen. Andererseits liegt darin vielleicht eine Chance, einem Schüler mit etwas schlechteren Abschlussnoten Mut machen zu können, dass diese Noten nicht zwangsläufig mit beruflichen Misserfolg gleichzusetzen sind.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Benutzte Literatur:

Heinz Schuler: Noten und Studien- und Berufserfolg. In: Detlef H. Rost (Hrsg.): Handwörterbuch Pädagogische Psychologie. Weinheim: Psychologie Verlags Union, Verlagsgruppe Beltz , 2. überarbeitete und erweiterte Auflage, 2001, S. 501 - 507.

Online-Bewerbung wird immer wichtiger

Freitag, den 18. Dezember 2009

Logo: © StepStone / http://www.stepstone.de

 Logo: © StepStone / http://www.stepstone.de

Viele hinken noch hinterher: Die Technik ermöglicht und erzwingt damit neue Standards bei Bewerbungen. Wer meint, es würde reichen, eine Bewerbungsmappe per Post zu verschicken, der liegt falsch. Laut StepStone “haben postalische Bewerbungen ausgedient” (vgl. http://www.stepstone.de/home_fs.cfm?contentpage=http%3A//www.stepstone.de/content/de/de/Bewerbung_Karriere/Bewerbungstipps/b2c-bewerbung-im-wandel.cfm%3Fcid%3DAllg_NL_200912).

Das hat auch Auswirkungen auf die Bewerberinnen und Bewerber, immerhin 68 % bewerben sich mittlerweile online (siehe auch http://www.jobcoach.stroever.net/2009/10/30/heise-bedeutung-der-online-jobboersen-waechst)!

Doch wie man sich am besten online, also per Email oder per Online-Bewerbungsformular der Firmenwebseite, bewirbt, können Sie auf der StepStone-Seite sich als Audio-Beitrag bequem anhören:

http://www.stepstone.de/home_fs.cfm?contentpage=http%3A//www.stepstone.de/content/de/de/Bewerbung_Karriere/Bewerbungstipps/b2c-bewerbung-im-wandel.cfm%3Fcid%3DAllg_NL_200912

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Kopfnoten - Des einen Segen, des anderen Fluch?

Sonntag, den 13. Dezember 2009

Kopfnoten werden sehr kontrovers diskutiert. Die einen sind überzeugt davon, dass Noten über das Arbeits- und Sozialverhalten helfen, ein realistischeres Bild über Schüler zu erhalten, während andere klagen:

“Wenn im Abschlusszeugnis die Note befriedigend im Arbeitsverhalten auftaucht, bedeutet das null Chance auf einen Job” (siehe: http://bildungsklick.de/a/71350/kopfnoten-klare-rueckmeldung-oder-druckmittel)

Solange es (wieder) Kopfnoten  gibt, müssen sich Schülerinnen und Schüler doppelt anstrengen, um ihre Bewerber-Situation nicht zu gefährden. - Dumm nur, wenn es z. B. Konflikte mit Lehrerinnen bzw. Lehrern gibt, wo Schüler im Nachteil sind. Schnell werden aus kritischen Schülern störende Schüler. Entsprechend (schlecht) sehen dann die Kopfnoten aus. Ob das gerecht ist?

Die Kirchen haben haben offenbar eine ganz klare Meinung dazu, sie lehnen Kopfnoten ab. Aber auch viele Pädagogen und andere Experten kritisieren Kopfnoten, da sie nicht aus pädagogischen Motiven heraus eingeführt wurden, sondern scheinbar nur  aus wirtschaftlichen Gründen. Es bleibt unklar, was Kopfnoten eigentlich sein sollen und wie man zu den Noten kommt. Was der eine Lehrer als sehr gut einstuft, wird die andere Lehrerin als befriedigend ansehen.

Und schließlich noch das Irreführende: Wenn Schüler z. B. für ihr Verhalten ein “befriedigend” bekommen, meinen sie oft, dass es tatsächlich in Ordnung sei, denn ein “befriedigend” klingt doch nach solidem Mittelmaß. Doch da es dann nur insgesamt vier Noten-Abstufungen gibt, ist das “befriedigend” eher schlecht einzustufen. Denn von insgesamt vier Notenmöglichkeiten nur das Drittbeste zu erreichen, ist nicht wirklich schön. Wird hier also auch noch Etikettenschwindel betrieben?

Machen Sie sich ein eigenes Bild zu diesem Thema:

Weitere Nachrichten und Standpunkte zu den umstrittenen Kopfnoten gibt es u. a. hier:

http://www.prcenter.de/Kinderstube-Knigge-Kopfnoten-Sind-das-Arbeits-und-Sozialverhalten-wichtiger-als-Zeugnisse-.23945.html

http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/174256

http://www.formelausbildung.de/pdf/HalternerZeitung_24.09.2008.pdf

http://www.ksta.de/html/artikel/1143027840465.shtml

http://bildungsklick.de/pm/62248/gew-fordert-komplette-streichung-der-kopfnoten

http://www.wdr.de/themen/wissen/bildung/schule/kopfnoten/080620.jhtml

http://www.lsvnrw.de/publikationen/archiv_der_lsv_nrw/ldk_archiv/91_ldk/r1_kopfnoten_abschaffen

http://bildungsklick.de/topic/kopfnoten

http://www.online-artikel.de/article/kinderstube-knigge-kopfnoten-7133-1.html

http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Erziehung/Kopfnoten/Positive_Kopfnoten/index.html

http://www.scenario4u.de/index.php?cmd=article&aid=1216

http://www.focus.de/schule/schule/bildungspolitik/nrw-anzahl-der-kopfnoten-wird-gesenkt_aid_335307.html

http://schulpaedagogik.blogspot.com/2008/01/das-kopfnoten-dilemma-in-nrw.html

http://schulpaedagogik.blogspot.com/2008/01/das-kopfnoten-dilemma-teil-2.html

http://www.wdr.de/themen/politik/nrw04/landtag_2008/080528.jhtml

http://www.schwerin-city.de/information/ihk-einfuehrung-kopfnoten-503.html

http://eltern.t-online.de/sozialverhalten-kopfnoten-werden-kontrovers-diskutiert/id_17507544/index

http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Presse/Meldungen/PM_2008/pm_05_11_2008.html

http://www.zeit.de/online/2008/04/Kopfnoten

http://www.ratgeberrecht.eu/arbeitsr-aktuell/arbeitsrecht-kopfnoten.html

http://www.anwalt.de/rechtstipps/aktuelle-rechtstipps-zur-anfechtung-von-kopfnoten-und-zum-widerspruch-gegen-zeugnisse-in-nrw_003018.html

http://www.vnr.de/b2c/familie/kinder/wie-ihr-kind-gute-kopfnoten-erzielt.html

http://www.jurablogs.com/de/beschwerdeflut-gegen-kopfnoten

http://www.westfaelische-nachrichten.de/service/klasse_wn/schuelertexte/972040_Kopfnoten_Eigentlich_eine_gute_Sache.html

http://wordpress.blokey.de/2006/09/07/sommerliche-kopfnoten-oder-zuruck-in-die-vergangenheit

http://www.elternforen.com/thema33683.htm

http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&dig=2007/06/18/a0019

http://www.derwesten.de/staedte/schmallenberg/Schlechte-Noten-fuer-Kopfnoten-id887377.html

 http://de.indymedia.org/2007/12/203335.shtml

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Die Ausbildungsbörse der Bundesagentur für Arbeit

Freitag, den 27. November 2009

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 Logo: © http://jobboerse.arbeitsagentur.de

Noch keine Ausbildungsstelle gefunden? - Eine sehr wichtige Ausbildungsbörse befindet sich auf der Webseite der Bundesagentur für Arbeit:

http://jobboerse.arbeitsagentur.de/vamJB/stellenangeboteFinden.html?execution=e1s3&#a1273162671

Hier können Schüler und Schülerinnen bzw. Jugendliche zahlreiche (noch) freie Ausbildungsplätze finden, Dazu müssen sie natürlich den gewünschten Ausbildungsberuf angeben, können 3 Stichworte dazu eingeben und müssen den Ort bzw. die Region eintragen, wo man seine Ausbildung absolvieren möchte. Schließlich kann man auch einstellen, wie aktuell die Suchergebnisse der Online-Recherche sein sollen.

Da diese Stellenbörse nach wie vor eine sehr wesentliche ist, sollte diese Ausbildungsbörse der Bundesagentur bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz immer mit berücksichtigt werden.

Viel Erfolg dabei!

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

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