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Jobcoach Ströver » Kurioses

Archiv der Kategorie ‘Kurioses‘

Wer’s glaubt, wird nicht selig!

Dienstag, den 18. Mai 2010

Wir bieten Ihnen einfache Arbeit an, die keine spezielle Fertigkeiten und keine Geldanlagen verlangt. Sie können diese Arbeit mit Ihrer Hauptarbeit vereinbaren. Mit uns können Sie leicht 5000-6000 Euro pro Monat verdienen, dabei brauchen Sie für diese Arbeit 2-3 Stunden pro Tag 1-2 Mal pro Woche.”

Es ist schon haarsträubend, was da alles im virtuellen Briefkasten landet oder in unseriösen Stellenanzeigen veröffentlicht wird.  Aber genauso, wie der mündige Bürger allmählich gelernt hat, Reklame-Einwürfe in seinem realen Briefkasten hin und wieder ungesehen auszusortieren, sollte man auch Emails mit diesem oder ähnlichem Inhalt getrost ignorieren.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Die Karrierebibel empfiehlt diverse Webseiten und Weblogs von Bewerbungsprofis!

Mittwoch, den 7. April 2010

Logo: © http://karrierebibel.de/

 Logo: © http://karrierebibel.de

Die Karrierebibel listet auf der folgenden Seite viele Webseiten und Blogs auf, die sich mehr oder weniger um die Begriffe “Bewerbung”, “Karriere”, “Job”, “Beratung”, “Coaching”, “Stellen”, “Business”, “Beruf”, “Arbeit” etc. ranken.

Es gibt inzwischen reichlichen, virtuellen Lesestoff, der nur darauf wartet, entsprechend  genutzt zu werden:

http://karrierebibel.de/lesestoff

Viel Spaß beim Stöbern,

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Frohe Ostern!

Montag, den 5. April 2010

Einen schönen Ostergruß aus dem Ruhrgebiet, das immer grüner zu werden scheint (siehe Blogbeitrag im Naturpaedblog):

http://natur.paedblog.de/2010/04/05/frohe-ostern

Silvio Ströver

Die 10 unbeliebtesten Berufe

Mittwoch, den 31. März 2010

Logo: © http://www.web.deLogo: © http://www.web.de

Laut web.de sind hier die zehn unbeliebtesten Berufe aufgelistet:

Die unbeliebtesten Berufe  
1. Versicherungsvertreter    (45 Prozent)
2. Politiker        (30 Prozent)
3. Fernfahrer        (29 Prozent)
4. Straßenkehrer        (23 Prozent)
5. Landwirt        (22 Prozent)
6. Grundschullehrer        (22 Prozent)
7. Reinigungskraft        (21 Prozent)
8. Bankkaufmann        (15 Prozent)
9. Arzt            (13 Prozent)
10. Journalist        (12 Prozent)

Quelle: http://magazine.web.de/de/themen/beruf/karriere/10151468-Deutschlands-zehn-unbeliebteste-Berufe.html

Interessant vor allen Dingen, dass auch der Bankkaufmann/die Bankkauffrau mit dabei sind. Ob das tatsächlich mit der Finanzkrise zusammenhängt?

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

AIDA - Die Traumbewerbung

Dienstag, den 30. März 2010

A = attention (Aufmerksamkeit für Ihre Bewerbung erzeugen)

I = interest (Interesse an Ihrer Person wecken)

D = desire (Wunsch, den Bewerber kennenzulernen)

A = action (Handeln und den Bewerber einladen)

Quelle: http://arbeits-abc.de/bewerbungsschreiben

Der letzte Buchstabe steht für das wichtigste Ziel einer jeden Bewerbung: Ein erster Arbeitgeber-Kontakt soll hergestellt werden!

Zunächst gilt es, (überhaupt) Aufmerksamkeit zu erzeugen, dann, soll das Interesse an der Person geweckt werden. Das wird beispielsweise durch einen gut strukturierten Lebenslauf erreicht. Werden die interessantesten Tätigkeiten und Erfahrungen aufgelistet, die für die angestrebte Tätigkeit wichtig sind, schaut der Personaler auch mal ins Anschreiben und liest sich das Ganze noch einmal durch. Anschließend erzeugt dies beim potenziellen Chef oder bei der zukünftigen Chefin den Wunsch, den Bewerber (noch) näher kennenzulernen. Doch dieser Wunsch muss so weit gehen, dass nicht bloß eine obligatorische Internet-Recherche über die Bewerberin bzw. den betreffenden Bewerber gestartet wird, sondern dass man diesen Menschen, der seine Arbeitskraft und sein Können anbietet, auch persönlich kennenlernen möchte. Und da setzt die “Aktion” ein, die wie folgt aussieht, den interessanten Menschen hinter der Bewerbung einzuladen.

Es mag Manches hier banal klingen, jedoch weiß ich, dass besonders junge  und ältere Menschen Mühe haben, sich diese Basics zu verinnerlichen.

Viele mir vorgezeigten Anschreib-Versuche waren unpersönlich bis zum “geht-nicht-mehr”: Weder konkrete Fähigkeiten wurden genannt, noch, wieso sich da jemand um eine Stelle überhaupt bewirbt. Die schwierigste Lektion lautet, auf zusammengewürfelte Satzbausteine, die sich manch vermeintlich pfiffiger Schüler aus dem Internet zusammenkopiert hat, zu verzichten, um ein individuelles Anschreiben zu erarbeiten. Ich kann nur raten, sich die letzten Praktika zu vergegenwärtigen und sich daraus Sätze abzuleiten, die verdeutlichen, was der Bewerber oder die Bewerberin erfolgreich getan, erstellt oder geplant hat. So werden manche Phrasen “ich bin teamfähig, zuverlässig und motiviert” gänzlich überflüssig und die Chancen auf die angestrebte Stelle wächst!

Wiederum andere entschuldigen sich dafür, dass sie sich bewerben. Sie listen detailiert auf, welche Schwächen sie haben oder was sie nicht können. Sie versuchen, über einen “Mitleidsbonus” einsteigen zu können und vergessen völlig, dass Bewerbung tatsächlich das schöne Wörtchen “Werbung” beinhaltet.

Ich sage meinen Schülern auch, dass sie in der Reklame nicht auf die unschönen Eigenschaften eines Produkts hingewiesen werden möchten. Niemand erwartet ernsthaft in einer Hochglanzbroschüre für ein neues Auto der Marke “edel und teuer”, dass es den Rücken krumm macht, die Luft verpestet und nur die Bank bereichert, weil man sich bei ihr hoch verschuldet.

Wer die AIDA ernst nimmt und danach seine Bewerbung konzipiert, kann seinen Traum vielleicht schon bald Wirklichkeit werden lassen!

Viel Erfolg dabei,

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge