Die “Jobfit”-Messe auf dem Dortmunder Friedensplatz zeigte heute zwei Gesichter: Sobald man den Platz erreichte, sah man viele Stände und Tische, die kreisförmig aufgebaut waren. Verschiedene Firmen, Betriebe und potenzielle Arbeitgeber machten auf unterschiedliche Art auf sich aufmerksam und lockten mit unterschiedlichen Erfolg den Nachwuchs.



Im Dortmunder Rathaus wurden sogenannte “Workshops” von diversen Trägern durchgeführt, die in verschiedenen Räumlichkeiten, die zum Teil mit lakenähnlichen Tüchern(?) abgetrennt waren. Dort konnten angemeldete Klassen in 15 bis 30-Minuten-Blöcken etwas über Einstellungstests oder Bewerbungstraining hören bzw. sich selbst durch interessierte Fragen oder Übungsmöglichkeiten mit einbringen.



Es gab Musik,




kostenloses Dortmunder Wasser und u. a. eine Kleinigkeit,
um den Hunger zu stillen.

Manchmal musste ein kleiner Wagen her, um großes Publikum zu locken.
Viele Stände ließen Schüler “Schreibarbeit” erledigen.

Thyssen Krupp testete u. a.,
ob die Schüler Gewichte und Distanzen richtig einschätzen konnten und über das nötige Fingerspitzengefühl verfügten.
Rewes Äpfel wurden leider oft als eine Art “Mini-Fußball” missbraucht.

Pocco hatte ein schön großes Plakat.

Der Krankenwagen hatte hier ausnahmsweise “dienstfrei”, da er nur zum Werbezweck benutzt wurde.


Umso engagierter wurde gezeigt (und aufgezeichnet), wie man leblose Puppen reanimiert.

Die Polizei hatte manchmal wenig zu tun,

während man auf der Bühne Interviews gab und (Ex-) Azubis über ihren Werdegang befragte und dadurch beispielhaft aufzeigte, was man als Auszubildender wissen und beachten sollte.

Beispielsweise wurde betont, auf sein Äußeres zu achten. Und während ich die folgenden Fotos schoss, unterhielt man sich gerade über ordentliche Frisuren.

Ob da die zwei jungen Männer mit ihrem Irokesenschnitt genau hingehört haben? 
Es war schon interessant, zu sehen, wie andere Profis die Schüler in den “Workshops” informierten, um mal einen Vergleich zur eigenen Tätigkeit zu haben. Aber mein Eindruck war, dass nur wenige Schüler davon etwas mitgenommen haben. Schade.

Gruß,
Silvio Ströver
Nachtrag vom 07.10.2008:
Inzwischen habe ich viele Blogeinträge im Jobcoachblog-Archiv überarbeitet, da oftmals angegebene Links nicht mehr aktuell waren. Hinzu kommt, dass die die neuere Wordpress-Weblogsoftware die Eingabe von Tags ermöglicht, mit deren Hilfe Blogbeiträge im Internet schneller wiedergefunden werden können. Zudem ist der ein oder andere Jobcoachblogbeitrag aus früheren - nicht mehr weitergeführten - Weblogs bzw. von älteren Webseiten entnommen worden dank der nicht-wirklich-funktionierenden Wordpress-Import-Funktion. Schließlich habe ich einige neue Blogkategorien gebildet, um Blogbeiträge thematisch besser zuzuordnen, damit diese schnell vom Blogleser in der Kategorie-Rubrik bzw. im Blogarchiv gefunden werden kann.
Ansonsten viel Spaß beim Stöbern im Jobcoachblog-Archiv!
Gruß,
Silvio Ströver, Dipl.-Pädagoge