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Jobcoach Ströver » Erfahrung

Archiv der Kategorie ‘Erfahrung‘

Das Anschreiben

Sonntag, den 27. Dezember 2009

Logo: © http://www.bewerbung-tipps.com

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Immer noch haben viele Schüler keinen blassen Schimmer, was überhaupt ein Anschreiben ist. Die meisten sagen oft “Bewerbung” dazu, obwohl sie das Anschreiben meinen. Doch das Anschreiben, also der einseitige “Brief” an das Unternehmen etc., ist lediglich ein Teil der (gesamten schriftlichen) Bewerbung. Ältere Schüler (ab Klasse 10 aufwärts) machen sich schon mal die Mühe, selbst mal nachzuschauen, was es dazu im Internet alles gibt. Doch jüngere Schüler erwarten oft, dass man ihnen alles zurechtlegt.

Daher hier einmal ein kleiner Link-Tipp, wie ein Anschreiben aufgebaut ist und was inhaltlich da hineingehört:
http://www.bewerbung-tipps.com/anschreiben.php

Gruß,  Silvio Ströver

Kopfnoten - Des einen Segen, des anderen Fluch?

Sonntag, den 13. Dezember 2009

Kopfnoten werden sehr kontrovers diskutiert. Die einen sind überzeugt davon, dass Noten über das Arbeits- und Sozialverhalten helfen, ein realistischeres Bild über Schüler zu erhalten, während andere klagen:

“Wenn im Abschlusszeugnis die Note befriedigend im Arbeitsverhalten auftaucht, bedeutet das null Chance auf einen Job” (siehe: http://bildungsklick.de/a/71350/kopfnoten-klare-rueckmeldung-oder-druckmittel)

Solange es (wieder) Kopfnoten  gibt, müssen sich Schülerinnen und Schüler doppelt anstrengen, um ihre Bewerber-Situation nicht zu gefährden. - Dumm nur, wenn es z. B. Konflikte mit Lehrerinnen bzw. Lehrern gibt, wo Schüler im Nachteil sind. Schnell werden aus kritischen Schülern störende Schüler. Entsprechend (schlecht) sehen dann die Kopfnoten aus. Ob das gerecht ist?

Die Kirchen haben haben offenbar eine ganz klare Meinung dazu, sie lehnen Kopfnoten ab. Aber auch viele Pädagogen und andere Experten kritisieren Kopfnoten, da sie nicht aus pädagogischen Motiven heraus eingeführt wurden, sondern scheinbar nur  aus wirtschaftlichen Gründen. Es bleibt unklar, was Kopfnoten eigentlich sein sollen und wie man zu den Noten kommt. Was der eine Lehrer als sehr gut einstuft, wird die andere Lehrerin als befriedigend ansehen.

Und schließlich noch das Irreführende: Wenn Schüler z. B. für ihr Verhalten ein “befriedigend” bekommen, meinen sie oft, dass es tatsächlich in Ordnung sei, denn ein “befriedigend” klingt doch nach solidem Mittelmaß. Doch da es dann nur insgesamt vier Noten-Abstufungen gibt, ist das “befriedigend” eher schlecht einzustufen. Denn von insgesamt vier Notenmöglichkeiten nur das Drittbeste zu erreichen, ist nicht wirklich schön. Wird hier also auch noch Etikettenschwindel betrieben?

Machen Sie sich ein eigenes Bild zu diesem Thema:

Weitere Nachrichten und Standpunkte zu den umstrittenen Kopfnoten gibt es u. a. hier:

http://www.prcenter.de/Kinderstube-Knigge-Kopfnoten-Sind-das-Arbeits-und-Sozialverhalten-wichtiger-als-Zeugnisse-.23945.html

http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/174256

http://www.formelausbildung.de/pdf/HalternerZeitung_24.09.2008.pdf

http://www.ksta.de/html/artikel/1143027840465.shtml

http://bildungsklick.de/pm/62248/gew-fordert-komplette-streichung-der-kopfnoten

http://www.wdr.de/themen/wissen/bildung/schule/kopfnoten/080620.jhtml

http://www.lsvnrw.de/publikationen/archiv_der_lsv_nrw/ldk_archiv/91_ldk/r1_kopfnoten_abschaffen

http://bildungsklick.de/topic/kopfnoten

http://www.online-artikel.de/article/kinderstube-knigge-kopfnoten-7133-1.html

http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Erziehung/Kopfnoten/Positive_Kopfnoten/index.html

http://www.scenario4u.de/index.php?cmd=article&aid=1216

http://www.focus.de/schule/schule/bildungspolitik/nrw-anzahl-der-kopfnoten-wird-gesenkt_aid_335307.html

http://schulpaedagogik.blogspot.com/2008/01/das-kopfnoten-dilemma-in-nrw.html

http://schulpaedagogik.blogspot.com/2008/01/das-kopfnoten-dilemma-teil-2.html

http://www.wdr.de/themen/politik/nrw04/landtag_2008/080528.jhtml

http://www.schwerin-city.de/information/ihk-einfuehrung-kopfnoten-503.html

http://eltern.t-online.de/sozialverhalten-kopfnoten-werden-kontrovers-diskutiert/id_17507544/index

http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Presse/Meldungen/PM_2008/pm_05_11_2008.html

http://www.zeit.de/online/2008/04/Kopfnoten

http://www.ratgeberrecht.eu/arbeitsr-aktuell/arbeitsrecht-kopfnoten.html

http://www.anwalt.de/rechtstipps/aktuelle-rechtstipps-zur-anfechtung-von-kopfnoten-und-zum-widerspruch-gegen-zeugnisse-in-nrw_003018.html

http://www.vnr.de/b2c/familie/kinder/wie-ihr-kind-gute-kopfnoten-erzielt.html

http://www.jurablogs.com/de/beschwerdeflut-gegen-kopfnoten

http://www.westfaelische-nachrichten.de/service/klasse_wn/schuelertexte/972040_Kopfnoten_Eigentlich_eine_gute_Sache.html

http://wordpress.blokey.de/2006/09/07/sommerliche-kopfnoten-oder-zuruck-in-die-vergangenheit

http://www.elternforen.com/thema33683.htm

http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&dig=2007/06/18/a0019

http://www.derwesten.de/staedte/schmallenberg/Schlechte-Noten-fuer-Kopfnoten-id887377.html

 http://de.indymedia.org/2007/12/203335.shtml

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Was einem nicht alles im Vorstellungsgespräch blühen kann!

Samstag, den 5. Dezember 2009

Wenn man es erst einmal geschafft hat, auf eine gutgemachte Bewerbung eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch zu bekommen, ist man gerade als noch unerfahrener Bewerber meistens mehr als aufgeregt und nervös. Unsicherheit und Angst machen sich breit, wie wird bloß das Gespräch laufen? Hat man sich ausreichend vorbereitet? Sind die Personaler nett? Oder werde ich mich im Vorstellungsgespräch nur blamieren?

Fragen über Fragen…

Dass ein Vorstellungsgespräch manchmal recht eigenartige Wendungen nimmt, mag man sicher gehört haben. Häufig wird ein junger Bewerber irritiert, der sich keinen Reim auf die gestellten Fragen machen kann. - Doch es gibt Fälle, die sind einfach skurril! Auf der folgenden Webseite habe ich herrliche Beispiele entdeckt, dass man als Bewerber stets mit Überraschungen rechnen bzw. manchmal ein wenig improvisieren muss!

Doch lesen Sie selbst, einfach nur klasse: ;-)

http://forum.monster.de/n/pfx/forum.aspx?tsn=1&nav=messages&webtag=mstforum09&tid=7

oder

http://forum.monster.de/n/pfx/forum.aspx?tsn=1&nav=messages&webtag=mstforum09&tid=12

Silvio Ströver

P.s.:

Weitere Erfahrungsberichte unter: 

http://forum.monster.de/mstforum09

Azubitage in Essen

Freitag, den 13. November 2009

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Bild/Logo: © http://www.azubitage.de

Wer am Samstag Zeit und Lust hat, sollte schnell noch nach Essen fahren, um die kostenlose Messe besuchen, die für angehende Auszubildende bzw. für Studentinnen und Studenten gedacht ist.

Mein Eindruck: Diese Messe war meines Erachtens gut gemacht, wenn man sich auch ein wenig durch das Gedränge schieben musste. Interessante Stände (Einzelhandel: Mode, Lebensmittel, Drogerie, etc., Banken, Gesundheitsberufe, Schulen, private Fachhochschulen, Hochschulen, Bundesagentur für Arbeit, Handwerk, Industrie, Metallberufe, Berufe in der Elektrotechnik, Bundeswehr, Polizeiberufe und vieles mehr) und freundliche Berater freuten sich auf die Schülermassen!

Wer selbst noch nicht weiß, wie er den Samstag sinnvoll verbringen mag, sollte sich also echt überlegen, mindestens zwei Stündchen in Essen einzuplanen. (Die Messe endet übrigens an diesem Tag!)

Weitere Informationen gibt es natürlich unter http://www.azubitage.de !

Hier einige Eindrücke vom Freitag, den 13.:

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Eingang Süd / Messe Essen

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 Die Schülermassen schoben sich durch die Türen die Rolltreppe hinunter:

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Das große Drängeln:

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Metall- und Elektroberufe

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Der Feldjäger wartet schon (auf seine Beute)

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Auch die Sparda-Bank war vertreten:

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Eine kreative Schule:

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Getränke mussten am Eingang abgegeben werden, manche holten sie sich kurz vor ihrem Heimweg wieder aus den Müllsäcken:

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Schülerinnen und Schüler gehen müde nach Hause…

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Heise: “Bedeutung der Online-Jobbörsen wächst”

Freitag, den 30. Oktober 2009

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Logo: © http://www.heise.de/jobs

Gestern schickte mir mein “Agent“  ;-)   diesen interessanten Link http://www.heise.de/jobs/meldung/Bedeutung-der-Online-Jobboersen-waechst-839190.html zu.

 

Ein lesenswerter Artikel über die zunehmende Bedeutung der virtuellen Jobbörsen zeigt, dass die traditionellen Medien - insbesondere die Wochenendausgaben der Zeitungen - in den letzten Jahren entsprechend an Bedeutung eingebüßt haben.  Der Vorteil liegt dabei oft auf der Hand: Während sich der (arbeitssuchende oder lediglich interessierte) Zeitungsleser einmal in der Woche eine Zeitung kaufen muss, um an Stellenangebote zu kommen, werden den findigen Job-Suchern täglich mehrere Gratis-Emails zugeschickt mit neuen Jobangeboten.

 

Dazu muss sich der Jobsuchende nur bei einem x-beliebigen Anbieter online anmelden (Passwort und Benutzername eingeben), seine Daten (je nachdem, wieviel man von sich preisgeben möchte) eingeben, und damit ein Bewerber-Profil erstellen und schließlich seine Emailadresse nennen.

 

Somit steht dem bislang und größtenteils kostenlosen Joblettern nichts mehr im Weg. Im Übrigen kann man dies auch - trotz eines Jobs - einfach weiterlaufen lassen. Folglich ist der einstige Bewerber ständig und gut über neue Stellenmöglichkeiten in seinem Berufsfeld informiert und kennt seinen “Marktwert” etwas genauer. Ein weiterer Vorteil liegt auch darin, dass der “virtuelle Bewerber” einfach den Umkreis (in km oder das jeweilige Bundesland bzw. bundesweit oder gar international) und die Art (von Praktikum, Aushilfe, Nebenjob bis Fulltimejob) anklicken oder eingeben kann, um ganz gezielt an neue Stellenangebote heranzukommen.

 

Nicht nur die Bitkom, sondern der gesunde Menschenverstand gebietet natürlich, sich gleichzeitig auch woanders umzuschauen, sprich, mehrere virtuelle Jobbörsen zu nutzen. Dass es natürlich auch mal zu Pannen kommen kann, darüber berichtete ich bereits am 27. Januar dieses Jahres. Aber andererseits werden wir zurzeit von Datenskandalen geradezu zugeschüttet.

Einige Beispiele gefällig? - Bitteschön:

 

Datenskandal bei der Arbeitsagentur - Durchleuchtete Erwerbslose” (30.10.2009)
http://www.taz.de/1/politik/schwerpunkt-ueberwachung/artikel/1/durchleuchtete-erwerbslose

 

Datenskandal - Daimler testete Blut seiner Bewerber” (28.10.2009)
http://www.news.de/wirtschaft/855030452/daimler-testete-blut-seiner-bewerber/1

 

Postbank / “Datenskandal Spitze des Eisbergs - Banken nutzen Kontodaten zum Verkauf von Versicherungen” (28.10.2009)
http://www.ftd.de/unternehmen/versicherungen/:datenskandal-spitze-des-eisbergs-banken-nutzen-kontodaten-zum-verkauf-von-versicherungen/50029403.html

 

VZ-Netzwerke finden Daten-Skandal-Verursacher” (18.10.2009)
http://www.onlinekosten.de/news/artikel/36457/0/VZ-Netzwerke-finden-Daten-Skandal-Verursacher

 

Kundendetails - Datenskandal bei Finanzdienstleister AWD” (16.10.2009)
http://www.focus.de/finanzen/news/kundendetails-datenskandal-bei-finanzdienstleister-awd_aid_445241.html

 

Datenskandal bei Kabel Deutschland” (29.03.2009)
http://www.netzpolitik.org/2009/datenskandal-bei-kabel-deutschland

 

Deutsche Bahn - Mehdorn verschweigt weiteren Daten-Skandal” (03.02.2009)
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/386/457048/text

 

Deutsche Telekom  Datenskandal: Händler sollen alle Telekom-Daten löschen” (17.01.2009)
http://www.wiwo.de/unternehmen-maerkte/datenskandal-haendler-sollen-alle-telekom-daten-loeschen-384066

 

Neuer Datenskandal bei Lidl” (Videodatum ?)
http://www3.ndr.de/sendungen/zapp/media/zapp3242.html

 

LBB / “Hungrige Kurierfahrer verursachten Datenskandal” (19.12.2008)
http://www.tagesschau.de/inland/datenskandal104.html

 

Berliner Landesbank - Neuer Datenskandal schockiert Experten” (13.12.2008)
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,596227,00.html

 

Datenskandal: 21 Millionen Kontonummern geklaut” (08.12.2008)
http://www.silicon.de/cio/wirtschaft-politik/0,39038992,39199988,00/datenskandal+21+millionen+kontonummern+geklaut.htm

 

Spitzelaffäre bei der Telekom” (25.10.2008)
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,586516,00.html

u. s. w.

 

Klar, dass es keine absolute Sicherheit gibt, auch nicht im Datenschutz. Aber das heißt natürlich nicht, dass jede Bewerbung bzw.gleich  alle Bewerberdaten in falsche Hände geraten müssen. Nun denn, sollen die Datenjäger doch im Datensumpf versinken! ;-)

 

Silvio Ströver