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Berufswahlhelfer in Hameln

Berufswahlbegleiter gibt es nicht nur in Dortmund, sondern auch in Hameln. Im Pressearchiv der “Impuls” gGmbH findet man einen, zwar etwas fehlerhaft verfassten, aber dennoch interessanten “DeWeZet”-Bericht von Ulrike Truchseß über die Arbeit von drei Berufswahlbegleitern /-helfern.

Die Sozialpädagogin Anika Hesse wird zunächst erwähnt. Sie weist darauf hin, dass Erfolge ihrer Arbeit erst in einigen Jahren messbar seien: “Ich muss Herrn Durchstecher (= Leiter des JobCenters Hameln, red. Anmerkung) entäuschen, wenn er die Erwartung hatte, wenn er die Erwartung hatte, dass sich die Vermittlungsquote sofort erhöhen sollte.” (Quelle: http://www.impuls-hamelnpyrmont.de/index2.htm: Service - Pressearchiv-Jahrgang 2007 -und nach unten scrollen) Nur vier ihrer Schützlinge mit einem Hauptschulabschluss hätten es überhaupt bis zu einem Vorstellungsgespräch geschafft, scheiterten aber am Einstellungstest. Vier weitere, Schüler einer zehnten Klasse wüssten aber nun ganz genau, wie sie ihren weiteren Werdegang zu gestalten hätten. Die zwei Klassenlehrer seien von der Arbeit der Sozialpädagogin Anika Hesse ganz begeistert: Wichtig ist beiden, dass die Sozialarbeiterin die Schüler ermutigt.” (Quelle: http://www.impuls-hamelnpyrmont.de/index2.htm)

Rainer Faulpel weiß zu berichten: “Unsere Beratung ist nicht abschlussorientiert, sondern anschlussorientiert’, (…)” Klingt gut, wenn eigentlich auch nicht ganz klar ist, was er damit konkret meint.

Ein weiterer Berufswahlhelfer, Rolf Schönlein, wird beschrieben, der scheinbar etwas überfordert ist: “In unterschiedlichen AGs bietet Schönlein Bewerbungstraining an, das sei fast schon zu viel.” (Quelle: http://www.impuls-hamelnpyrmont.de/index2.htm) Aber immerhin seien zwei seiner (auf zwei Schulen verteilten) Schüler inzwischen sicher in einer Ausbildung untergebracht.

Hausbesuche und Elterngespräche werden genutzt, um die Eltern in die Berufswahl der Kinder miteinzubeziehen. Viele Schüler verfügten nicht über das nötige “Vitamin B” oder über soviel Vorwissen, um einen Wunschberuf formulieren zu können. Begründet wird dies damit, dass ein kurzer BIZ-Besuch auch nicht geeignet sei, um die Fülle von ca. 500 verschiedenen Berufen zu bewältigen.

Berufswahlbegleitung findet an vielen deutschen Schulen in unterschiedlicher Form statt. Es wäre interessant, zu erfahren, wie andere Berufswahlhelfer, Berufwahlbegleiter, Berufswahlnavigatoren, Berufswahlberater, Berufswahlkoordinatoren oder wie man solche pädagogischen Fachkräfte auch sonst noch bezeichnen mag, arbeiten.

Silvio Ströver, Dipl.-Pädagoge

Benutzer Artikel:

TRUCHSEß, Ulrike: Schwierige Berufswahl - Helfer machen Mut. Die meisten Hauptschüler sind unsicher / 90 % wollen Realschulabschluss machen. DeWeZett 23.02.2007
http://www.impuls-hamelnpyrmont.de/index2.htm
bzw.
http://www.impuls-hamelnpyrmont.de/pr230207.htm

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