Praktikumsberichte
Sie geben u. a. einen sehr persönlichen Einblick in die Denkweise eines einzelnen Schülers. Als ich die ersten Praktikumsmappen durchsah, hatte ich eine recht große Bandbreite an Seiten und Inhalt. Die Seitenanzahl schwankte z. B. zwischen acht und 45 Seiten. Entsprechend dick bzw. dünn fielen die Mappen aus. Und es ist ja nicht so, dass man solche Berichte einfach so herunterliest, erst Recht nicht, wenn man die Aufgabe bekommen hat, diese Mappen zu sichten und zu bewerten. Und so verbrachte ich einige Stunden mit Praktikumsberichten und suchte nach Kriterien, diese zu bewerten. Die Aufgabe im vierwöchigen Praktikum bestand darin, zunächst in Absprache mit dem Betreuungslehrer eine sogenannte “Beobachtungsaufgabe” zu bestimmen. Ziel ist es dabei, einen speziellen Arbeitsablauf genauer zu beobachten und zu beschreiben. Der Praktikumsbericht sollte wie folgt gegliedert sein:
Deckblatt
Vorstellung des Betriebs
Vorstellung des Ausbildungsberufes
Schriftliche Beobachtungsaufgabe
Tätigkeitsbericht
Persönliche Meinung
Anhang
Natürlich mussten diese Punkte enthalten sein, daneben galt es, dass die Verfasser die Worte zählen und eine schön sauber erstellte Mappe abgeben sollten. Ich konzentrierte mich also darauf, dass die Gliederung im wesentlichen eingehalten wurde und dass die äußere Form (Reihenfolge der abgehefteten Seiten, Anhang vollständig, Inhaltsverzeichnis mit Seitennummerierung verglichen etc.) auch stimmte.
Mir fiel auf, dass oft sprachliche Schwächen vorhanden waren. Doch einige Praktikanten waren meiner Ansicht nach so engagiert bei der Sache gewesen, dass sie sich gewissermaßen “Fleißpunkte” verdienen konnten, wenn die Mappe schön gegliedert, kreativ gestaltet und nicht ganz so mager ausfiel.
Interessant wäre es, einmal zu untersuchen, welchen Einfluss durchgeführte Praktika auf den Schulerfolg oder sogar auf den Berufswunsch haben. Doch dazu wird es vielleicht an anderer Stelle einen passenden Blogeintrag geben!
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Nachtrag vom 21.10.2008:
Das frühere Berufswahlhilfeblog wird nach einem längeren Testlauf nicht mehr weitergeführt. Die Blogbeiträge gehen daher ins neugegründete (01.07.2008) Jobcoachblog über, genau so, wie es im neuen Naturpaedblog und im bewährten Paedblog auch der Fall ist. Folglich musste der obenstehende (ehemals) Berufswahlhilfe-Blogbeitrag neu im Jobcoachblog angepasst werden*. -
Inzwischen habe ich bereits viele archivierte Blogbeiträge überarbeitet, da oftmals angegebene Links nicht mehr aktuell waren und die neuere Wordpress-Weblogsoftware die Eingabe von Tags ermöglicht, mit deren Hilfe Blogbeiträge im Internet schneller wiedergefunden werden können. Zudem ist der ein oder andere Blogartikel aus früheren - nicht mehr existierenden - Weblogs bzw. von älteren Webseiten entnommen worden dank der nicht-wirklich-funktionierenden Wordpress-Import-Funktion. Schließlich habe ich einige neue Blogkategorien* gebildet, um Blogbeiträge thematisch besser zuzuordnen bzw. damit diese schnell vom Blogleser in der Kategorie-Rubrik bzw. im Suchfenster des Blogarchivs gefunden werden.
Ansonsten viel Spaß beim Stöbern im Jobcoachblog-Archiv!
Gruß,
Silvio Ströver, Dipl.-Pädagoge
Am 20. September 2008 um 15:48 Uhr
[…] Mittlerweile bin ich schon einige Zeit am Konrad-Klepping-Berufskolleg berufswahlberatend tätig und habe die ersten Praktikumsberichte vor mir liegen. Dabei handelt es sich inhaltlich um Wunsch-Ausbildungsberufe von Schüler/-innen, die auf diese Weise einen Einblick in die Berufspraxis haben sollten. In meinem Berufswahlhelfer-Weblog * habe ich einen Eintrag dazu verfasst. Wer Interesse daran hat, nachzulesen, was ein Berufswahlhelfer u. a. so tut, klicke einfach auf den folgenden Link: http://www.jobcoach.stroever.net/2006/12/04/praktikumsberichte […]